SV Luttingen 4:1 FC Herrischried

Dass die Tabelle lügt wussten wir alle, der FC Herrischried galt von Anfang an als letzte große Hürde im Jahr 2017. Im Schein des Flutlichts, begaben sich beide Mannschaften zum letzten Ramba-Zamba auf den schwer zu bespielenden Rasen.
Wir zeigten den Gästen von Beginn an, wer Herr im Hause ist. Nach sieben gespielten Minuten konnte Jakob Keppler die ersten Jubelschreie auslösen. Nach einem Bodengerangel zwischen Luttingern und Herrischriedern, nahm er sich die Kugel und schoss zur verdienten Führung ein. Nur 180 Sekunden später, gelang Mario Wörner durch einen halsverwirbelnden Drehschuss eine weitere Hütte. Die Gäste aus dem Hotzenwald konnten in der Anfangsviertelstunde nichts Produktives nach vorne starten. Die Hauptaufgabe lag in der Abwehr der gut aufgelegten Luttinger Offensive. Dass dies nicht allzu effektiv getan wurde, zeigte sich in der sechszehnten Minute. Tobias Teske schlug nach einem Freistoss eine zielgerechte Flanke auf David Brutsche. Letzterer köpfte den Ball ungedeckt ins linke Eck zum drei zu null. Völlig frei vor des Gegners Torhüter, spielte Jakob Keppler uneigensinnig auf den im Abseits stehenden Mario Wörner. Schade, auch hier wäre mehr drin gewesen. Seis drum, in der erst zwanzigsten Minute gelang Mario Wörner ein Doppelpack. Ans andere Ende des Platzes geschickt, begab er sich auf die zunächst aussichtslose Reise zur Eckfahne. Dort war es so schön, dass er gleich den Torhüter der Gäste mitnahm. Zunächst beschnupperten sie sich erst, wer denn was so auf dem Kasten hat. Unsere Stürmer Nummer eins hatte schlussendlich die besseren Fifa-Street-Skills und umrundete sein Gegenpart. Parallel zu Linie stehend, schleuderte er den Ball schließlich zum alles entscheidenden vier zu null. Bis zur Pause passierte nichts mehr.
In der zweiten Hälfte ließen wir jegliche offensiven Aktionen vermissen. Die bereits dezimierten Gäste (Gelb-Rote Karte), waren die klar bessere Mannschaft. Der Sieg war zwar nie gefährdet, dennoch zeigten wir den Zuschauern einen grauenhaften zweiten Abschnitt. Den Gästen gelang in der 67. Minute folgerichtig der Anschlusstreffer.
Schlüssel zum Erfolg war die erste Halbzeit bzw. die ersten zwanzig Minuten. Danach verwalteten wir das Ergebnis und kommen so zu unseren 29 Punkten in dieser Hinrunde. Damit sind wir zwar nicht Herbstmeister, aber punktgleich mit der Tormaschine aus Todtmoos.
Hanspeter Dargatz leitete das Spiel konsequent. Man muss ihm zugutehalten, dass er seiner Linie treu blieb. Etwas weniger Unterbrechungen täten dem Spiel aber auch gut. Das Spiel war auf beiden Seiten sehr fair, die gelb-rote Karte beruhte lediglich auf Meckereien, wobei auch hier der Platzverweis eher strittig zu beurteilen wäre. Nichts desto trotz, vielen Dank für das Leiten der Partie.
Zum Schluss noch ein großes Lob an die Gäste, die die Kabine wahrscheinlich sauberer zurückließen als sie sie vorfanden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*